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Nikkei, Topix & Co. Handelsstreit belastet Japans Aktienmarkt

Der eskalierende Handelsstreit zwischen den USA und China belastet weiter Asiens Börsen. Zudem drücken schwache US-Konjunkturdaten auf die Stimmung der Anleger.

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Die japanische Hauptstadt ist einer der wichtigsten Finanzplätze Asiens. Quelle: dpa

Tokio Die japanischen Börsen haben am Donnerstag nachgegeben. Der eskalierende Handelsstreit zwischen den USA und China belaste den Markt, sagten Händler. Zudem drückten schwache US-Konjunkturdaten wie ein Umsatzrückgang bei den Einzelhändlern auf die Stimmung. „Die meisten Investoren haben damit gerechnet, dass die US-Wirtschaft stark ist, da war das ein Schock“, sagte Hiroyuki Ueno, Marktstratege bei Sumitomo Mitsui Trust Asset Management.

Der japanische Leitindex Nikkei fiel bis zum Mittag um 1,1 Prozent auf 20.970 Punkte. Der breiter gefasst Topix gab 0,8 Prozent auf 1532 Zähler nach.

Bei den Einzelwerten standen Banken im Fokus. Nach einem Gewinnrückgang trennten sich Anleger von Papieren der Mitsubishi UFJ Financial Group, die über drei Prozent an Wert verloren. Die Aktien von Japan Display brachen bis zu elf Prozent ein. Der ins Straucheln geratene Apple-Zulieferer kommt aus den roten Zahlen nicht raus und verzeichnete das neunte Quartal in Folge einen Verlust.

Am fernöstlichen Devisenmarkt legte der Euro leicht auf 1,1208 Dollar zu. Die europäische Gemeinschaftswährung profitierte von einem Reuters-Bericht, dass US-Präsident Donald Trump seine Entscheidung über Zölle auf europäische Importwagen verschieben wird.

Zur japanischen Währung lag die US-Devise etwas niedriger bei 109,47 Yen.

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