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Nikkei, Topix & Co Hongkong-Proteste und Peso-Crash drücken Asiens Börsen ins Minus

Die politische Krise in Argentinien nach der Niederlage von Präsident Macri bei Vorwahlen hat die Stimmung an Asiens Börsen gedämpft. Der Nikkei notiert 1,5 Prozent im Minus.

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Das Gebäude der Tokyo Stock Exchange in der japanischen Hauptstadt Tokio. Quelle: dpa

Shanghai, Tokio Die Angst vor einer Ausweitung des chinesisch-amerikanischen Handelsstreits, die andauernden Proteste in Hongkong und der Crash des argentinischen Peso haben am Dienstag die Geschäfte an den Börsen in Asien und dem pazifischen Raum überschattet.

Im frühen Handel gab der MSCI-Index für Aktien der Region – mit Ausnahme von Japan – um 0,4 Prozent nach. Der Nikkei in Tokio ging um 1,5 Prozent in die Knie, nachdem der japanische Markt am Montag wegen eines Feiertags noch geschlossen war. Auch die wichtigsten Indizes in Hongkong und Singapur, wo die Regierung ihre Konjunkturprognose deutlich reduzierte, verloren an Boden. Gefragt waren erneut Staatsanleihen, der Yen und vor allem Gold als sicherer Hafen in Krisenzeiten. Die Feinunze des gelben Edelmetalls hielt sich über 1511 Dollar und war damit so teuer wie zuletzt vor beinahe sechs Jahren.

Die Vorgaben von den US-Börsen für die Märkte in Asien waren schwach gewesen. In New York waren der Dow Dow-Jones-Index der Standardwerte 1,5 Prozent tiefer in die neue Handelswoche gestartet. Abwärts ging es am Montag auch an der Technologiebörse Nasdaq. Den Anlegern in den USA, aber auch zuvor in Europa hatte die Angst vor einer globalen Rezession wegen des Handelsstreits die Laune verdorben.

Mehr: Ausländische Hacker haben deutsche Unternehmen attackiert. Dabei sollen sie es auf sensible Daten abgesehen haben. Die Spur führt nach China.

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