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Nikkei, Topix und Co. Infektionszahlen verunsichern Anleger in Asien

Anleger an den asiatischen Börsen halten sich am Dienstag zurück. Die Entscheidung der Bank of Japan nehmen die Märkte ohne Reaktion zur Kenntnis.

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Die Anleger in Asien sind zurückhaltend. Quelle: dpa

Die Anleger in Asien sind vor dem Zinsentscheid der US-Notenbank Fed in Deckung geblieben. In Tokio gab der Nikkei-Index am Dienstag 0,5 Prozent auf 28.992 Punkte nach. Sorge bereitete Anlegern weiterhin die gespannte Lage in der Coronavirus-Pandemie.

„Es gibt Unsicherheiten über die Auswirkungen des Ausnahmezustands, der über bestimmte Teile Japans verhängt wurde, da viele Menschen ihn zu ignorieren scheinen“, sagte Takatoshi Itoshima, Stratege bei Pictet Asset Management. Japan ordnete wegen steigender Infektionszahlen mittlerweile den dritten Ausnahmezustand in Tokio sowie weiteren Großstädten an.

Selbst positive Firmenbilanzen konnten die Stimmung nicht heben. „Die Aktien von Unternehmen, die Gewinne gemeldet haben, steigen nicht. Das bedeutet, dass die Erwartungen der Investoren an den Unternehmensausblick zu hoch sind.“ Japans Notenbank hält unterdessen wie erwartet an ihrer lockeren Geldpolitik zur Stützung der Konjunktur fest.

In China gerieten wegen der steigenden Infektionszahlen im Ausland Flughafenbetreiber und Airlines unter Druck. Die Aktien des Shanghai International Airport brachen zeitweise mehr als acht Prozent ein. Die Börse in Shanghai trat auf der Stelle.

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