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Nikkei, Topix und Co. Inflationssorgen und steigende Corona-Fälle belasten Asien-Börsen

Das Gespenst der Inflation belastet die Märkte in Asien weiterhin. Auch die steigenden Corona-Infektionszahlen drückt Stimmung der Anleger.

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Die Stimmung an den asiatischen Börsen ist zum Wochenstart gedämpft. Quelle: dpa

Die asiatischen Anleger haben sich zu Wochenauftakt von Inflationssorgen und steigenden Infektionszahlen verschrecken lassen. Das globale Wirtschaftswachstum zeigt erste Ermüdungserscheinungen, da viele Länder - insbesondere in Asien - mit der Eindämmung der hochansteckenden Delta-Variante des Coronavirus zu kämpfen haben.

Auch das Gespenst einer erhöhten Inflation, das der Markt schon lange fürchtet, verfolgt weiter die Anleger: Die Ökonomen der Bank of America stuften ihre Prognose für das US-Wirtschaftswachstum in diesem Jahr auf 6,5 Prozent ab von zuvor sieben Prozent, behielten aber ihre Prognose von 5,5 Prozent für das kommende Jahr bei. „Was die Inflation betrifft, so ist die schlechte Nachricht, dass sie wahrscheinlich kurzfristig hoch bleibt“, schrieben die Analysten der Bank in einer Notiz.

„Die gute Nachricht ist... wir sind wahrscheinlich kurz vor dem Zenit, zumindest für die nächsten Monate, da die Basiseffekte weniger günstig sind und der Druck der Engpässe bei Gütern sich zu Dienstleistungen wendet.“

Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index lag im Verlauf 1,5 Prozent tiefer bei 27.585 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index sank um 1,4 Prozent und lag bei 1906 Punkten.

Die Börse in Shanghai lag 0,4 Prozent im Minus. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzen verlor 0,2 Prozent.

Im asiatischen Devisenhandel verlor der Dollar 0,2 Prozent auf 109,92 Yen und stagnierte bei 6,4792 Yuan. Zur Schweizer Währung notierte er kaum verändert bei 0,9193 Franken. Parallel dazu blieb der Euro fast unverändert bei 1,1801 Dollar und notierte kaum verändert bei 1,0851 Franken. Das Pfund Sterling verlor 0,1 Prozent auf 1,3753 Dollar.

Mehr: Die Inflationssorgen könnten kurzfristig die Corona-Pandemie als wichtigstes Thema an den Märkten verdrängen. Die Entwicklung in den USA befeuert die Diskussion.

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