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Nikkei, Topix & Co Japans Industrie drosselt erneut Produktion

Japans Industrie hat den dritten Monat in Folge ihre Produktion gedrosselt. Indonesiens Zentralbank hat inmitten der türkischen Währungskrise massiv am Devisen- und Anleihenmarkt interveniert.

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Vor einer elektronischen Börsenanzeigetafel. Quelle: dpa

Tokio Japans Industrie hat den dritten Monat in Folge ihre Produktion gedrosselt. Die Firmen stellten im Juli 0,1 Prozent weniger her als im Vormonat, wie aus Daten der Regierung vom Freitag hervorgeht. Von Reuters befragte Analysten hatten dagegen ein Plus von 0,2 Prozent erwartet nach einem Rückgang von 1,8 Prozent im Juni. Für die kommenden Monate sind die Aussichten jedoch günstiger: Einer Umfrage des Wirtschaftsministeriums zufolge rechnen die Firmen für August mit einem Produktionsplus von 5,6 Prozent und für September mit einem Anstieg um 0,5 Prozent.

Die Verbraucherpreise (CPI) in der japanischen Metropole Tokio stiegen im August gegenüber dem Vorjahr um 0,9 Prozent. Analysten hatten einen Anstieg um 0,8 Prozent erwartet. Die Inflation liegt damit weiter deutlich unter dem Ziel der japanischen Notenbank von zwei Prozent. Die Verbraucherpreise in Tokio gelten als wichtigster Indikator für die Inflation im ganzen Land.

Indonesiens Zentralbank hat am Freitag inmitten der türkischen Währungskrise massiv am Devisen- und Anleihenmarkt interveniert. Das sagte ein Vertreter der Notenbank des südostasiatischen Landes der Agentur Reuters. Die indonesische Rupiah notierte im frühen Handel bei 14.710 je Dollar und damit auf dem niedrigsten Stand seit September 2015. Die Finanzmärkte befürchten, dass die Türkei-Krise auf andere große Schwellenländer wie Südafrika, Argentinien, Indien und Brasilien übergreifen könnte. Indonesien hat bereits mit Zinserhöhungen auf die schwache Landeswährung reagiert.

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