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Nikkei, Topix und Co. Japans Notenbank schiebt Asiens Börsen an

Die Bank of Japan pumpt noch mehr Geld in die Wirtschaft des Landes. Anleger greifen daraufhin bei Aktien zu, der Nikkei steigt um zwei Prozent.

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Ein Passant vor einer Anzeigetafel der Börse in Tokio. Quelle: AP

Asiatische Aktien sind nach der Ankündigung weiterer Konjunkturmaßnahmen der Bank of Japan (BOJ) gestiegen. Die BOJ entsprach mit ihrer Verpflichtung, unbegrenzt Staatsanleihen zu kaufen, den Marktspekulationen. Sie erhöhte den Ankauf von Unternehmens- und Handelsschulden und lockerte die Anforderungen für diese.

Auch die US-Notenbank Fed und die Europäische Zentralbank (EZB) tagen im Laufe der Woche. Es wird erwartet, dass die EU-Notenbank mehr Stimulus in den Markt pumpen wird als die Fed. „Für die Fed sind keine weiteren Entwicklungen bei der quantitativen Lockerung oder den Zinssätzen zu erwarten, aber wir erwarten, dass sie unterstreicht, dass ihre Politik auf unbestimmte Zeit in Kraft sein wird, um die Wirtschaft zu stützen“, schrieb das Geldhaus ANZ. „Wir erwarten, dass die EZB das Ausmaß ihres Notfall-Anleihekaufpakets (PEPP) um rund 500 Milliarden Euro auf 1,250 Billionen erhöht und weiterhin auf einen beträchtlichen fiskalischen Anreiz drängt.“

Die Börse in Tokio hat sich am Montag zunächst stärker gezeigt. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index lag im Verlauf 2,2 Prozent höher bei 19.694 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index stieg um 1,5 Prozent und lag bei 1442 Punkten.

Die Börse in Schanghai lag 0,7 Prozent im Plus. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Schanghai und Shenzen gewann 1,1 Prozent. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans fiel um 0,9 Prozent.

Im asiatischen Devisenhandel verlor der Dollar 0,1 Prozent auf 107,36 Yen und gab 0,1 Prozent auf 7,0781 Yuan nach. Zur Schweizer Währung notierte er kaum verändert bei 0,9734 Franken.

Parallel dazu stieg der Euro um 0,1 Prozent auf 1,0830 Dollar und zog um 0,2 Prozent auf 1,0544 Franken an. Das Pfund Sterling gewann 0,2 Prozent auf 1,2397 Dollar.

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