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Nikkei, Topix & Co Konjunkturpaket bringt nur wenig Optimismus an die asiatischen Börsen

Das deutsche 130-Milliarden-Euro-Konjunkturpaket hat wenig Auswirkungen auf die asiatischen Märkte. Sie zeigen sich uneinheitlich. Der Topix verliert leicht.

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Der Nikkei legt bis zum Mittag leicht zu. Quelle: dpa

Neue Konjunkturpakete der Regierungen haben am Donnerstag das Vertrauen der asiatischen Anleger in eine wirtschaftliche Erholung von der globalen Coronavirus-Pandemie nur leicht gestärkt. „Die Liquiditätsversorgung durch die Zentralbanken – und die Erwartungen, dass noch mehr kommen kann – tragen dazu bei, die jüngste Entwicklung der Risikomärkte zu unterstützen“, erklärten die Senior-Ökonomin Liz Kendall von ANZ Research und Stratege David Croy. Die Regierung in Deutschland verabschiedete am späten Mittwochabend ein 130 Milliarden Euro schweres Konjunkturpaket für die Jahre 2020 und 2021, um das Land aus der schwersten Rezession der Nachkriegszeit holen.

Dennoch lasten die jüngsten Spannungen zwischen China und den USA weiterhin auf den Märkten. Die Regierung in Washington will chinesischen Fluggesellschaften Passagierflüge in die Vereinigten Staaten bis auf weiteres verbieten, wie das US-Verkehrsministerium am Mittwoch mitteilte. Die USA werfen China vor, eine Wiederaufnahme des Flugverkehrs von amerikanischen Airlines in die Volksrepublik zu verhindern. China reagierte einem Medienbericht zufolge mit einer begrenzten Öffnung ihrer Flughäfen für den internationalen Flugverkehr: Fluggesellschaften könnten zunächst einmal pro Woche eine frei wählbare Stadt anfliegen.

Indizes im Fokus

Die Börse in Tokio hat sich am Donnerstag zunächst uneinheitlich gezeigt. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index lag im Verlauf 0,1 Prozent höher bei 22.631 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index sank um 0,2 Prozent und lag bei 1596 Punkten.

Die Börse in Shanghai lag 0,3 Prozent im Minus. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzen verlor 0,2 Prozent. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans stieg um zwei Prozent.

Im asiatischen Devisenhandel blieb der Dollar fast unverändert bei 108,86 Yen und legte 0,2 Prozent auf 7,1247 Yuan zu. Zur Schweizer Währung notierte er kaum verändert bei 0,9608 Franken. Parallel dazu fiel der Euro um 0,1 Prozent auf 1,1216 Dollar und gab 0,1 Prozent auf 1,0781 Franken nach. Das Pfund Sterling verlor 0,2 Prozent auf 1,2542 Dollar.

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