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Nikkei, Topix & Co Konjunktursorgen und Corona-Cluster drücken die asiatischen Börsen

Die Anleger in Asien sind wegen steigender Infektionszahlen in Peking zurückhaltend. Auch der Konfrontationskurs Nordkoreas mit Südkorea belastet die Märkte.

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Die Anleger in Asien sind wegen ansteigender Infiziertenzahlen wieder etwas vorsichtiger. Quelle: dpa

Die asiatischen Aktienmärkte haben sich am Mittwoch eine Pause vom gestrigen Höhenflug genommen. Weitere Coronavirus-Fälle in Peking stellten das Vertrauen der Märkte in eine rasche wirtschaftliche Erholung auf die Probe, obwohl die Erholung der US-Einzelhandelsumsätze im Mai besser ausfiel als erwartet.

„Es gibt wenig Zweifel, dass die Weltwirtschaft im April den Tiefpunkt erreicht hat und im Mai und Juni Wachstumsraten auf Rekordniveau verzeichnen wird, was das BIP im dritten Quartal deutlich über den Tiefststand vom zweiten Quartal heben wird“, schrieben die Ökonomen von JPMorgan. Allerdings sei das volle Ausmaß der wirtschaftlichen Schäden infolge der Corona-Pandemie erst in einigen Monaten abschätzbar.

Der Vorsitzende der US-Notenbank Fed, Jerome Powell, warnte, dass Produktion und Beschäftigung lange Zeit deutlich unter dem Niveau vor der Pandemie bleiben würden, so dass es „wahrscheinlich sei“, dass mehr politische Unterstützung erforderlich werden könnte.

Auch der Konfrontationskurs Nordkoreas mit Südkorea lastet auf den Börsen: Der nordkoreanische Generalstab kündigte nach der Sprengung des Verbindungsbüros eine Verlegung von Soldaten in das demilitarisierte Grenzgebiet an.

Die Börse in Tokio hat sich am Mittwoch zunächst schwächer gezeigt. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index lag im Verlauf 0,7 Prozent tiefer bei 22.415 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index sank um 0,7 Prozent und lag bei 1582 Punkten.

Die Börse in Shanghai lag 0,1 Prozent im Minus. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzen verlor 0,2 Prozent. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans stieg um 2,8 Prozent.

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