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Nikkei, Topix und Co. Renditeanstieg und Öl-Ausverkauf verschreckt asiatische Märkte

Der Anstieg der Anleiherendite besorgt die asiatischen Anleger. Die Märkte warten nun auf eine Sitzung der Bank of Japan. Der Nikkei liegt ein Prozent tiefer.

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Vor einer elektronischen Börsenanzeigetafel. Quelle: AP

Die asiatischen Börsen haben sich am Freitag schwächer gezeigt. Schuld daran trägt vermutlich der Anstieg der globalen Anleiherenditen, der die Stimmung gegenüber hoch bewerteten Tech-Aktien verschlechterte. Zusätzlich hat ein Rückzug aus überfüllten Positionen bei Rohöl den stärksten Rückschlag seit Monaten verursacht.

Die Märkte warten nun auf das Ergebnis einer Sitzung der Bank of Japan (BOJ). Es wird erwartet, dass sie ihre Kontrolle über die Anleiherenditen lockern und den Kauf von ETFs reduzieren wird, um das Konjunkturpaket nachhaltiger zu gestalten.

Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index lag im Verlauf 0,9 Prozent tiefer bei 29.955 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index sank um 0,4 Prozent und lag bei 2001 Punkten.

Die Börse in Schanghai lag ein Prozent im Minus. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Schanghai und Shenzen verlor 1,8 Prozent.

Im asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar 0,1 Prozent auf 108,96 Yen und legte 0,2 Prozent auf 6,5158 Yuan zu. Zur Schweizer Währung notierte er 0,1 Prozent höher bei 0,9276 Franken. Parallel dazu blieb der Euro fast unverändert bei 1,1910 Dollar und notierte kaum verändert bei 1,1048 Franken. Das Pfund Sterling verlor 0,1 Prozent auf 1,3906 Dollar.

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