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Nikkei, Topix & Co Schwache Konjukturdaten aus China lassen asiatische Börsen fallen

Chinas Wirtschaft leidet unter dem Handelskrieg mit den USA, auch Japans Wirtschaft wächst immer langsamer: Dass schwächt auch dei asiatischen Börsen.

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Passanten sind in der Reflexion einer Anzeigetafel der japanischen Börse zu sehen. Quelle: AP

Nach der Veröffentlichung der schwachen Konjunkturdaten aus China sind die asiatischen Aktien am Donnerstag zunächst gefallen. Die amtlichen Daten zeigen, dass der Handelsstreit zwischen den Regierungen in Peking und Washington das Wachstum der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt belastet: Die Industrieproduktion und auch der Einzelhandelsumsatz blieben hinter den Erwartungen zurück, das Investitionswachstum erreichte ein Rekordtief.

Auch Japans Wirtschaftswachstum wuchs im dritten Quartal am langsamsten seit einem Jahr, da die schwache Nachfrage die Exporte einbrechen ließ. „Wenn man sich in der Region umsieht, hat man einige Beinahe-Rezessionen erlebt - Korea, Singapur. Und Hongkong ist im Moment in einer Rezession“, sagte Sean Darby, globaler Aktienstratege bei Jeffries in Hongkong. „Also es ist nicht toll. Es ist Kreislauf, der Narben hinterlässt“, sagte er.

Die Börse in Tokio hat sich am Donnerstag daher zunächst schwächer gezeigt. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index lag im Verlauf 0,6 Prozent tiefer bei 23.186 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index sank um 0,9 Prozent und lag bei 1685 Punkten.

Die Börse in Shanghai lag unverändert. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzen gewann 0,1 Prozent. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans fiel um 1,3 Prozent.

Im asiatischen Devisenhandel verlor der Dollar 0,1 Prozent auf 108,70 Yen und stagnierte bei 7,0210 Yuan. Zur Schweizer Währung notierte er 0,1 Prozent niedriger bei 0,9892 Franken. Parallel dazu blieb der Euro fast unverändert bei 1,1003 Dollar und gab 0,1 Prozent auf 1,0888 Franken nach. Das Pfund Sterling verlor 0,1 Prozent auf 1,2840 Dollar.

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