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Nikkei, Topix & Co. Sorgen wegen Trumps Handelspolitik belasten Tokioter Börse

Die Gefahr eines weiter eskalierenden Handelsstreits besorgt die Anleger in Asien. Zu Wochenbeginn gibt der japanische Leitindex Nikkei nach.

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Passant vor einer Anzeigetafel der Börse in Tokio. Quelle: AP

Tokio Der internationale Handelsstreit hat die asiatischen Börsen auch zu Beginn der neuen Woche in Atem gehalten. Die Anleger befürchteten eine weitere Eskalation, denn auch nach dem Treffen der G20-Finanzminister am Wochenende in Buenos Aires war eine Lösung nicht in Sicht. An der Tokioter Börse gab der japanische Leitindex Nikkei bis zum frühen Montagnachmittag um 1,3 Prozent auf 22.410 Punkte nach.

Exportwerte gerieten durch einen stärkeren Yen zusätzlich unter Druck. Hintergrund sind Äußerungen von US-Präsident Donald Trump vom Freitag, in denen er sich über den gestiegenen Dollar beklagte und China und der EU nun auch Währungsmanipulationen vorwarf. Der Markt reagiert, weil Trumps Kommentare den Anstieg des Dollars zum Yen stoppten, sagte Analyst Norihiro Fujito vom Broker Mitsubishi UFJ Morgan Stanley Securities. „Es besteht der Eindruck, dass Trump zufällig spricht, aber das Timing war exquisit.“

Auch der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans notierte im Minus – mit einem Abschlag von 0,2 Prozent aber deutlich moderater. Die chinesische Börse in Shanghai legte dagegen leicht zu. Der Euro legte am Devisenmarkt in Fernost leicht zu auf 1,1735 Dollar. Auch zur japanischen Währung gab der Dollar etwas nach auf 110,92 Yen.

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