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Nikkei, Topix & Co Spannungen in Hongkong drücken auf asiatische Börsen

Die wachsenden Spannungen zwischen den USA und China wegen Hongkong sorgen für Zurückhaltung bei den Anlegern auf den asiatischen Parketten.

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Ein Passant vor einer Anzeigetafel der Börse in Tokio. Quelle: AP

Die Sorgen der asiatischen Anleger über die wachsenden Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und China haben am Mittwoch den Optimismus über eine Wiedereröffnung der Weltwirtschaft gedämpft. US-Präsident Donald Trump kündigte noch für diese Woche Maßnahmen gegen China wegen der nationalen Sicherheitsgesetze gegen Hongkong an, nannte aber keine konkreten Details. „Das Ausmaß dieser möglichen Sanktionen ist ungewiss“, sagten die Analysten der NAB. Chinas Pläne, nationale Sicherheitsgesetze in Hongkong durchzusetzen, haben die ersten großen Straßenunruhen im asiatischen Finanzzentrum seit den teils gewaltsamen Freiheitsprotesten im letzten Jahr ausgelöst. Über Nacht haben Hunderte Bereitschaftspolizisten vor dem Parlamentsgebäude Stellung bezogen, wo am Mittwoch Demonstrationen gegen das von China geplante neue Sicherheitsgesetz erwartet werden.

Die Verschlechterung der Beziehungen zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt könnte die globale Geschäftstätigkeit weiter ins Wanken bringen, die aufgrund der Coronavirus-Pandemie bereits stark unter Druck steht.

Die Börse in Tokio hat sich am Mittwoch zunächst uneinheitlich gezeigt. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index lag im Verlauf faktisch unverändert bei 21.266 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index stieg um 0,7 Prozent und lag bei 1546 Punkten.

Die Börse in Shanghai lag 0,3 Prozent im Minus. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzen verlor 0,6 Prozent. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans stieg um 2,1 Prozent.

Im asiatischen Devisenhandel blieb der Dollar fast unverändert bei 107,48 Yen und legte 0,3 Prozent auf 7,1521 Yuan zu. Zur Schweizer Währung notierte er 0,1 Prozent höher bei 0,9661 Franken. Parallel dazu fiel der Euro um 0,2 Prozent auf 1,0959 Dollar und gab 0,1 Prozent auf 1,0592 Franken nach. Das Pfund Sterling verlor 0,2 Prozent auf 1,2313 Dollar.

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