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Nikkei, Topix & Co Steigende Infektionszahlen trüben Kauflaune auf Asiens Börsen

Asiens Anleger reagieren nervös auf steigende Coronavirus-Fälle. Die Zulassung für ein Medikament zur Behandlung von Infizierten in Japan sorgt für Hoffnung.

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Die asiatischen Börsen haben sich am Mittwoch durchwachsen gezeigt. Die Kauflaune der Anleger wurde durch steigende Coronavirus-Fälle vor allem in den USA, Indien, Lateinamerika und Australien gedeckelt.

US-Präsident Donald Trump warnte, dass die Dinge wahrscheinlich „zunächst schlimmer werden, bevor sie besser werden“ und forderte die Bürger auf, Gesichtsmasken zu tragen. Auch er selbst werde nun einen Mund-Nasen-Schutz tragen – dies hatte er bislang abgelehnt.

Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index lag im Verlauf 0,2 Prozent tiefer bei 22.829 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index sank um 0,2 Prozent und lag bei 1580 Punkten.

Gewinner waren die Aktien des japanischen Pharmaunternehmens Nichi-Iko Pharmaceutical: Der Einsatz des Steroids Dexamethason, einem von dem Konzern hergestellten Medikament, wurde zur Behandlung von Covid-19-Patienten in Japan zugelassen.

Eine britische Studie hatte zuvor gezeigt, dass das Mittel die Sterblichkeitsrate bei Patienten senkt. Die Papiere stiegen im frühen Handel um 6,5 Prozent.
Die Börse in Shanghai lag 1,3 Prozent im Plus.

Der Index der wichtigsten Unternehmen in Schanghai und Shenzen gewann 1,5 Prozent. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans stieg um 2,3 Prozent.

Im asiatischen Devisenhandel blieb der Dollar fast unverändert bei 106,78 Yen und gab 0,1 Prozent auf 6,9708 Yuan nach. Zur Schweizer Währung notierte er 0,1 Prozent niedriger bei 0,9320 Franken.

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