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Nikkei, Topix und Co. Tokioter Börse im Minus – Renditen der japanische Anleihen steigen ebenfalls

Wie schon in den USA belasten die steigenden Renditen von Staatsanleihen die Märkte. Die zehnjährige japanische Anleihe erreicht zeitweise den höchsten Stand seit 2016.

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Steigende Renditen von Staatsanleihen beunruhigen Anleger weltweit. Quelle: dpa

Die Börse in Tokio hat sich am Freitag zunächst schwächer gezeigt. Auf den Aktienkursen lastete wie schon in den USA die steigende Rendite von Staatsanleihen. Investoren warfen Bonds aus Furcht vor einer anziehenden Inflation aus ihren Depots. Die Rendite der richtungsweisenden zehnjährigen japanischen Anleihe stieg im Verlauf auf den höchsten Stand seit Anfang 2016. Sie lag am Freitag im Verlauf bei 0,175 Prozent. Damit folgten die japanischen Bonds den Vorgaben aus den USA, wo Investoren aus Furcht vor einer anziehenden Inflation Staatsanleihen aus ihren Depots geworfen hatten.

Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index lag im Verlauf 2,4 Prozent tiefer bei 29.446 Punkten, der tiefste Wert seit fast drei Wochen. Der breiter gefasste Topix-Index sank um 1,9 Prozent und lag bei 1889 Punkten.

Die Börse in Schanghai lag 1,2 Prozent im Minus. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Schanghai und Shenzen verlor 1,3 Prozent.

Im asiatischen Devisenhandel verlor der Dollar 0,3 Prozent auf 105,91 Yen und legte 0,2 Prozent auf 6,4686 Yuan zu. Zur Schweizer Währung notierte er kaum verändert bei 0,9045 Franken. Parallel dazu blieb der Euro fast unverändert bei 1,2174 Dollar und notierte kaum verändert bei 1,1014 Franken. Das Pfund Sterling stagnierte bei 1,4009 Dollar.

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