Nikkei, Topix & Co. Trump dämpft Stimmung an Börse in Tokio

Aussagen des US-Präsidenten zu China und zum Treffen mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un lassen bei den Anlegern Vorsicht walten.

TokioNach den skeptischen Äußerungen von US-Präsident Donald Trump über die Handelsgespräche mit China sind die Anleger an der Börse in Tokio in Deckung gegangen. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index notierte am Mittwochvormittag mit 22.929 Punkten 0,14 Prozent im Minus. Der breiter gefasste Topix-Index lag kaum verändert bei 1809 Zählern.

Am Montag hatten Entspannungssignale im Handelsstreit den Märkten in Asien noch merklich Auftrieb gegeben. Am Dienstag hatte Trump dann gesagt, die Gespräche mit China seien erst am Anfang.

„Vielleicht waren die Märkte am Montag zu optimistisch“, sagte Analyst Norihiro Fujito von Mitsubishi UFJ Morgan Stanley Securities: „Die Wahrheit ist, die Gespräche zwischen den USA und China laufen noch.“ Bei zahlreichen Fragen gebe es noch keine Fortschritte, etwa beim Schutz geistigen Eigentums.

Ebenfalls auf der Stimmung lasteten Händlern zufolge die kritischen Kommentare Trumps zum geplanten Gipfeltreffen mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un. Wenn bestimmte Bedingungen nicht erfüllt seien, könne das am 12. Juni in Singapur geplante Treffen auch ausfallen oder verschoben werden, hatte er gesagt.

Der Euro legte leicht zu und wurde mit 1,1781 Dollar gehandelt. Der Dollar wurde mit 110,83 Yen bewertet.

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