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Nikkei, Topix & Co Trump löst mit Südamerika-Zöllen Abwärtstrend aus

Trumps Strafmaßnahmen gegen Brasilien und Argentinien sorgen die Anleger an den asiatischen Märkten. Zum Vormittagshandel tendieren die wichtigsten Indizes im Minus.

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Die asiatischen Aktien sind am Dienstag in einen Abwärtstrend geraten. US-Präsident Donald Trump hatte die Märkte mit Zöllen gegen Importe aus Brasilien und Argentinien verblüfft – die Sorgen über die globalen Handelsspannungen traten bei den Anlegern damit wieder in den Vordergrund.

Steven Daghlian, Marktanalyst bei CommSec in Sydney, sagte, während die südamerikanischen Zölle die Marktsorgen beherrschten, hat Chinas Reaktion auf die Unterstützung der USA für regierungsfeindliche Demonstranten in Hongkong zusätzlich auf die Stimmung gedrückt. „Die Märkte reagieren sehr sensibel auf gute oder schlechte Nachrichten an der Streitfront zwischen den USA und China, aber auch auf die Beziehungen der USA zu anderen Nationen“, sagte er.

Die Volksrepublik erklärte, US-Militärschiffe und Flugzeuge würden Hongkong nicht besuchen dürfen und kündigte Sanktionen gegen mehrere US-Regierungsorganisationen an, die in den Augen Chinas Demonstranten in der Sonderverwaltungszone zur Begehung von „extremistischen, gewalttätigen und kriminellen Handlungen“ angestiftet hätten.

Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index lag im Verlauf 0,7 Prozent tiefer bei 23.360 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index sank um 0,5 Prozent und lag bei 1706 Punkten. Die Börse in Shanghai lag 0,1 Prozent im Minus. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzen trat auf der Stelle. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans stieg um 0,2 Prozent.

Im asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar 0,2 Prozent auf 109,17 Yen und stagnierte bei 7,0400 Yuan. Zur Schweizer Währung notierte er 0,1 Prozent höher bei 0,9922 Franken. Parallel dazu blieb der Euro fast unverändert bei 1,1077 Dollar und zog um 0,1 Prozent auf 1,0992 Franken an. Das Pfund Sterling stagnierte bei 1,2941 Dollar.

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