Nikkei, Topix & Co Ukrainekonflikt belastet Anlegerstimmung

Der Krieg und die Abhängigkeit von russischen Energielieferungen hemmen die Märkte. Die Börse in Schanghai liegt minimal im Plus.

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Die asiatischen Anleger hatten in den vergangenen Tagen kräftig zugekauft. Quelle: AP

Die asiatischen Börsen begannen ihren Handel am Montag in nüchterner Stimmung. Die Kriegshandlungen in der Ukraine belasteten die Anleger. Die Investoren fragten sich auch, ob Russland in dieser Woche weitere Zinsrückzahlungen leisten würde. Das Land muss in diesem Monat 615 Millionen Dollar an Coupons zahlen und am 4. April wird eine Anleihe über 2 Milliarden Dollar fällig. Die Abhängigkeit von russischen Energielieferungen belasteten außerdem die Märkte. „Eine anhaltende Unterbrechung der russischen Energielieferungen würde eine Inflation erheblich in die Höhe treiben und den ohnehin schon starken Druck auf die Kaufkraft der US-Verbraucher noch verstärken“, warnte Bruce Kasman, Chefökonom von JPMorgan. Er fügte hinzu, dass dies die Eurozone wahrscheinlich in eine Rezession stürzen würde.

Die japanische Börse blieb heute wegen Feiertag geschlossen. Die Börse in Shanghai lag 0,1 Prozent im Plus. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzen trat auf der Stelle.

Im asiatischen Devisenhandel blieb der Dollar fast unverändert bei 119,17 Yen und stagnierte bei 6,3616 Yuan. Zur Schweizer Währung notierte er 0,2 Prozent höher bei 0,9330 Franken. Parallel dazu blieb der Euro fast unverändert bei 1,1047 Dollar und zog um 0,1 Prozent auf 1,0308 Franken an. Das Pfund Sterling verlor 0,1 Prozent auf 1,3159 Dollar.

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