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Nikkei, Topix & Co Wachsende Pandemie-Sorgen belasten asiatische Börsen

Die Ausbreitung der Coronavirus-Infektionen außerhalb Chinas lässt die Sorgen unter Anlegern wachsen. In Japan fallen die wichtigen Indizes Nikkei und Topix.

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Ein Passant mit Schutzmaske vor einer Anzeigetafel der Börse in Tokio. Quelle: Reuters

Die Aktienmärkte in Asien haben am Donnerstag ihre Verluste ausgewietet. Wachsende Angst vor einer Coronavirus-Pandemie drückt vor allem in Japan auf die Kurse. Der einzige Lichtblick war ironischerweise Chinas Aktienmarkt, der sich durch die Erleichterung stabilisierte, dass zumindest im Inland der Ausbruch unter Kontrolle zu sein scheint.

„Die steigenden Infektionsfälle außerhalb der chinesischen Grenzen haben sicherlich das Pandemierisiko erhöht“, sagte Desh Peramunetilleke, Leiter Mikrostrategie bei Jefferies in Hongkong. „Die aktuellen Gewinnschätzungen berücksichtigen ein solches Risiko noch nicht und sind daher anfällig für weitere Herabstufungen.“

Auch US-Präsident Donald Trump, der auf einer Pressekonferenz im Weißen Haus versuchte, die Risiken für die Vereinigten Staaten herunterzuspielen, bot Händlern wenig Trost: Ob und wie sich der Virus auf das Bruttoinlandsprodukt auswirke, könne noch nicht bemessen werden.

„Je länger es andauert, desto wahrscheinlicher ist es, dass einige Firmen nicht in der Lage sein werden, Arbeiter zu bezahlen und entweder die Löhne kürzen, Leute entlassen oder ganz schließen müssen,“ so der führende Ökonomen Capital, Mark Williams und Julian Evans-Pritchard in einer Mitteilung.

Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index lag im Verlauf zwei Prozent tiefer bei 21.979 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index sank um 2,3 Prozent und lag bei 1569 Punkten.

Die Börse in Shanghai lag 0,6 Prozent im Plus. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzen gewann 0,8 Prozent. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans fiel um 1,4 Prozent.

Im asiatischen Devisenhandel verlor der Dollar 0,2 Prozent auf 110,24 Yen und gab 0,1 Prozent auf 7,0179 Yuan nach. Zur Schweizer Währung notierte er 0,3 Prozent niedriger bei 0,9739 Franken. Parallel dazu stieg der Euro um 0,2 Prozent auf 1,0905 Dollar und notierte kaum verändert bei 1,0623 Franken. Das Pfund Sterling gewann 0,1 Prozent auf 1,2921 Dollar.

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