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Nikkei, Topix & Co Wirtschaftliche Hoffnungen drängen Hongkong-Sorgen in den Hintergrund

Anleger zeigen sich hinsichtlich der wirtschaftlichen Erholung optimistisch. Der Streit zwischen USA und mit China wegen Hongkong wirkt zunächst kaum auf die Märkte.

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Eine Frau mit Schutzmaske steht vor einer Anzeigetafel der Börse Tokio. Quelle: AP

Die asiatischen Börsen sind am Donnerstag trotz der Verschärfung des Streits zwischen den USA und China in Bezug auf Hongkong gestiegen. Der wachsende Optimismus über die wirtschaftliche Erholung von der Coronavirus-Pandemie ließ die Anleger hoffen.

„Es bleibt die Sorge über Hongkong, aber im Moment sehen die Märkte so aus, als würden sie ruhig bleiben“, Yukio Ishizuki, Devisenstratege bei Daiwa Securities in Tokio.

US-Außenminister Pompeo hatte erklärt, dass China die Autonomie Hongkongs grundlegend untergraben habe, so dass eine bevorzugte Behandlung in Handelsfragen nicht mehr gerechtfertigt sei.

Einige Investoren befürchten, dass die Maßnahmen der USA gegen China zu einem Schlagabtausch führen könnte, der die Beziehungen zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt verstärkt belastet und das globale Wachstum weiter hemmt. Die USA hatten eine UN-Sicherheitsratssitzung über die chinesischen Pläne für ein umstrittenes Sicherheitsgesetz für Hongkong beantragt – China lehnt dies ab.

Die Börse in Tokio hat sich am Donnerstag zunächst stärker gezeigt. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index lag im Verlauf 2 Prozent höher bei 21.849 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index stieg um 1,1 Prozent und lag bei 1566 Punkten.

Die Börse in Shanghai lag 0,4 Prozent im Minus. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzen verlor 0,4 Prozent. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans fiel um 0,3 Prozent.

Im asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar 0,1 Prozent auf 107,83 Yen und stagnierte bei 7,1674 Yuan. Zur Schweizer Währung notierte er kaum verändert bei 0,9681 Franken. Parallel dazu stieg der Euro um 0,1 Prozent auf 1,1012 Dollar und zog um 0,1 Prozent auf 1,0666 Franken an. Das Pfund Sterling gewann 0,1 Prozent auf 1,2259 Dollar.

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