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Nikkei, Topix & Co. Zollstreit macht Anleger nervös – Nikkei fällt auf Sechs-Wochen-Tief

Der Zollstreit zwischen den USA und China lastet weiterhin auf Asiens Aktienmärkten. Der Nikkei-Index fiel um 1,2 Prozent.

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Die japanische Hauptstadt ist einer der wichtigsten Finanzplätze Asiens. Quelle: dpa

Tokio Die asiatischen Börsen haben am Donnerstag erneut Federn gelassen. Für Nervosität sorgte weiterhin der Zollstreit zwischen den USA und China. Der MSCI-Index für die asiatischen Aktienmärkte außerhalb Japans gab ein Prozent nach. In Japan fiel der Nikkei-Index um 1,2 Prozent auf 21.334 Punkte, nachdem er zuvor ein Sechs-Wochen-Tief von 21.315 Zählern markiert hatte.

Für Donnerstag und Freitag ist eine neue Gesprächsrunde zur Lösung des Zollstreits in Washington geplant. US-Präsident Donald Trump hat damit gedroht, am Freitag Importzölle auf chinesische Produkte im Volumen von 200 Milliarden Dollar auf 25 Prozent zu erhöhen und damit die Aktienmärkte weltweit auf Talfahrt geschickt.

„Wenn die Trump-Drohung wahr wird, wird dies eine Wende für die Weltwirtschaft sein“, sagte der Ökonom Steve Cochrane von Moody's Analytics. Es könnte das schlimmstmögliche Szenario sein, das möglicherweise eine Rezession in den USA und einen Wachstumseinbruch in China auslöse.

An den Devisenmärkten gab es keine größeren Ausschläge. Der Euro notierte im asiatischen Handel kaum verändert bei 1,1188 Dollar. Der Dollar kostete 109,93 Yen.

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