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Nikkei, Topix und Co. Zusagen der Zentralbanken treiben Asia-Börsen nach oben

Die Entscheidung der US-Notenbank, die Zinssätze weiter niedrig zu halten, sorgt für Entspannung bei asiatischen Anlegern.

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Vor einer elektronischen Börsenanzeigetafel. Quelle: Reuters

Gewinnmitnahmen haben am Mittwoch die asiatischen Börsen zunächst ins Minus tendieren lassen. Die Aktien legten wieder zu, nachdem die Zentralbanken von Washington bis Wellington ankündigten, ihre konjunkturstützende Geldpolitik beizubehalten. Die US-Wirtschaft sei noch weit „von den Beschäftigungs- und Inflationszielen entfernt“, so dass die Zinssätze niedrig bleiben würden, sagte der Chef der US-Notenbank Fed, Jerome Powell.

Auch die neuseeländische Zentralbank nahm am Mittwoch ebenfalls keine Änderungen an ihren Zinssätzen vor und erklärte, dass die Politik so lange stimulierend bleiben müsse, bis die Inflation dauerhaft bei zwei Prozent liege und die Beschäftigung das maximale Niveau erreiche.

„Der allgemeine Eindruck ist, dass Powell in den kommenden Monaten einfach weiter das gleiche Lied singen wird“, sagte Edward Moya, Marktanalyst bei Oanda in New York. „Solange wir nicht sehen, dass mehr als die Hälfte der zehn Millionen Arbeitsplätze wieder entstehen, wird Powell seinen Singsang nicht ändern.“

Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index lag im Verlauf 0,9 Prozent tiefer bei 29.878 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index sank um 1,3 Prozent und lag bei 1914 Punkten.

Die Börse in Schanghai lag 1,6 Prozent im Minus. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Schanghai und Shenzen verlor 2,1 Prozent. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans stieg um 0,2 Prozent.

Im asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar 0,2 Prozent auf 105,49 Yen und gab 0,1 Prozent auf 6,4609 Yuan nach. Zur Schweizer Währung notierte er 0,1 Prozent höher bei 0,9062 Franken. Parallel dazu blieb der Euro fast unverändert bei 1,2150 Dollar und zog um 0,1 Prozent auf 1,1010 Franken an. Das Pfund Sterling gewann 0,3 Prozent auf 1,4158 Dollar.

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