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Nikkei, Topix & Co Zuversicht im Handelsstreit schiebt Asienbörsen an – Öl-Preis fällt

Die Anleger in Fernost blicken zum Wochenschluss optimistisch auf den Handelsstreit zwischen den USA und China. Im Vormittagshandel liegen die Indizes im Plus.

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Ein Mann blickt auf eine Anzeigetafel der Tokioter Börse. Quelle: AP

Ermutigende Äußerungen von US-Präsident Donald Trump im Handelsstreit mit China haben die Anleger am Freitag an die asiatischen Börsen gelockt. Die jüngsten Aussagen Trumps, wonach sich die Handelsgespräche mit China „in die richtige Richtung bewegten“, sorgten bei den Investoren für Zuversicht, sagten Börsianer.

Zwar würden sich einige Handelsteilnehmer vor Bekanntgabe der US-Arbeitsmarktdaten mit größeren Engagements zurückhalten, betonte Yasuo Sakuma, Chief Investment Officer bei Libra Investments. „Aber die Stimmung ist eindeutig positiv.“

Die Börse in Tokio legte am Freitag zu. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index stieg im Verlauf um 0,3 Prozent auf 23.361 Punkte. Der breiter gefasste Topix-Index gewann ebenfalls 0,3 Prozent und lag bei 1711 Zähler.

Die Börse in Shanghai notierte 0,1 Prozent im Plus. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzen kletterte um 0,2 Prozent. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans gewann 0,8 Prozent.

An den Rohstoffmärkten gaben die Ölpreise zum Wochenschluss nach, bewegten sich aber in der Nähe der jüngsten Höchststände. Die Opec und andere Förderstaaten verständigten sich auf eine Strategie für die Zukunft. Details wurden zwar keine genannt, bei den Gesprächen dürfte es um eine weitere Förderkürzung um zusätzlich 500.000 Barrel (159 Liter) Öl pro Tag gegangen sein. Ein „Opec“-Gremium zur Marktüberwachung hatte am Donnerstag eine solche Beschränkung als künftige Strategie empfohlen, wie der russische Energieminister Alexander Nowak verriet. Die Details der Vereinbarung und die Frage, in welchem Umfang einzelne Länder ihre Produktion herunterfahren, muss noch am Freitag abgestimmt werden. Die Nordsee-Sorte Brent verbilligte sich um 0,5 Prozent auf 63,10 Dollar je Barrel.

Im asiatischen Devisenhandel gab der Dollar auf 108,68 Yen nach, legte jedoch um 0,03 Prozent auf 7,0468 Yuan zu. Zur Schweizer Währung notierte der Dollar nahezu unverändert bei 0,9870 Franken. Parallel dazu stieg der Euro um 0,1 Prozent auf 1,1107 Dollar und um 0,04 Prozent auf 1,0964 Franken. Das Pfund Sterling lag nahezu unverändert bei 1,3158 Dollar.

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