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Nikkei & Co. Asien-Börsen mit angezogener Handbremse

Kaum Veränderungen mehr: Die vorweihnachtliche Trubel schlägt sich nicht auf die Börsen in Asien nieder. Auch die Verabschiedung der Steuerreform in den USA wirkte sich nicht auf die Anleger aus.

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Am Ende des Jahres geht dem asiatischen Markt die Luft aus. Quelle: AP

Frankfurt/Tokio Wenige Tage vor Weihnachten ist an den Börsen in Asien die Luft raus. Die Verabschiedung der größten Steuerreform in den USA seit den 1980er Jahren ließ Anleger kalt. Selbst die Aussicht auf weiterhin ultraniedrige Leitzinsen in Japan konnte sie nicht in ihrer vorweihnachtlichen Ruhe stören. Die Bank of Japan (BoJ) beließ den Strafzins auf Einlagen von Finanzinstituten am Donnerstag bei 0,1 Prozent. Zudem strebt sie weiter eine Rendite von etwa null Prozent bei zehnjährigen Staatsanleihen an. Der japanische Leitindex Nikkei schloss mit 22.866 Punkten kaum verändert. Die Börsen in China legten rund ein halbes Prozent zu. Der MSCI-Index für Aktien außerhalb Japans verlor 0,2 Prozent auf 557 Zähler. Für Unruhe sorgte die US-Steuerreform am Anleihemarkt: Investoren befürchten, dass ein Konjunkturpaket zu einem Zeitpunkt, zu dem die Wirtschaft ohnehin auf Hochtouren läuft, nur die US-Notenbank Fed zu weiteren Zinserhöhungen bewegen dürfte. Zudem geht die Sorge um, dass die Staatsverschuldung der USA drastisch steigt und die Regierung künftig mehr Anleihen begeben wird, wodurch Druck auf die Preise entstehen könnte.

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