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Öl Brent und WTI steigen nach kurzzeitigem Preisrückgang

Der Handelsstreit zwischen China und den USA belastet die Rohölpreise zu Wochenbeginn stark. Am frühen Dienstag stiegen sie wieder leicht an.

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Ein Barrel der Nordseesorte kostete zuletzt 72,31 US-Dollar. Quelle: dpa

Singapur Die Ölpreise sind am Dienstag leicht gestiegen, nachdem sie am Vortag verloren hatten. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Oktober 72,80 US-Dollar. Das waren 19 Cent mehr als am Montag. Der Preis für amerikanisches Rohöl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im September stieg um 24 Cent auf 67,44 Dollar.

Am Montag waren die Ölpreise kurzzeitig um etwa eineinhalb Dollar abgesackt. Der Preisrückgang konnte aber schnell aufgeholt werden. Am Markt wurde der Rücksetzer mit aufkommenden Sorgen um die Verfassung einiger großer Schwellenländer begründet, deren Währungen von der Krise der türkischen Lira erfasst werden.

Ansonsten sind Auswirkungen der Lirakrise an den Ölmärkten bisher kaum zu spüren. Fachleute argumentieren, dass der Rohölmarkt allenfalls durch Währungsschwankungen betroffen sein dürfte, falls sich die Krise nicht deutlich ausweiten sollte. Vor allem der amerikanische Dollar spielt eine große Rolle, weil Erdöl international in der US-Währung gehandelt wird. In der Regel führt ein stärkerer Dollar über eine geringere Nachfrage zu fallenden Ölpreisen - und umgekehrt.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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