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Öl Die Ölpreise sind weiterhin niedrig

Noch immer sorgt der Anstieg der US-Ölreserven für Preisdruck. Auch Saudi Aramco senkte zuletzt die Preise – auf Forderung Donald Trumps.

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Brent & Co.: Preis für Nordsee-Rohöl auf Höchststand seit September Quelle: dpa

New York/London Die Ölpreise haben sich am Freitag im frühen Handel wenig bewegt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im September kostete zuletzt 77,39 US-Dollar und damit genauso viel wie am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im August stieg leicht um 16 Cent auf 73,10 Dollar.

Am Vortag hatte ein überraschender Anstieg der US-Ölreserven für Druck auf die Ölpreise gesorgt. Steigende Reserven können ein Hinweis auf eine geringere Nachfrage oder ein zu hohes Angebot sein. Außerdem verharrte die amerikanische Fördermenge weiter auf ihrem Rekordniveau.

Zudem ist zuletzt bekannt geworden, dass Aramco, die staatliche Ölgesellschaft des Erdölriesen Saudi-Arabien, die Preise für große Abnehmerregionen gesenkt hat. Die Preise für Leichtöl werden für die Regionen USA um 10 Cent pro Barrel, für Asien um 20 Cent pro Barrel und für Europa um 45 Cent pro Barrel reduziert. Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump über den Nachrichtendienst Twitter eine Preissenkung verlangt.

Einem Medienbericht zufolge wackelt unterdessen der geplante Börsengang von Aramco. Nach Informationen des „Wall Street Journal“ mehren sich die Zweifel, dass das Unternehmen überhaupt noch an die Börse gebracht werden soll. Alle an dem Prozess beteiligten Personen gingen inzwischen davon aus, dass es nicht dazu kommen werde, zitierte die US-Zeitung einen leitenden Angestellten des Unternehmens.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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