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Öl Drohender Produktionsausfall treibt Ölpreis auf Zwei-Monats-Hoch

Ein Barrel Brent steigt auf ein Zwei-Monats-Hoch. Nicht nur die drohenden US-Sanktionen gegen den Iran lassen den Preis steigen.

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Brent & Co.: Preis für Nordsee-Rohöl auf Höchststand seit September Quelle: dpa

Frankfurt Angesichts der Erwartung von Angebotsengpässen decken sich Anleger bei Rohöl ein. Der Preis für die Sorte Brent aus der Nordsee stieg am Dienstag um 1,4 Prozent auf ein Zwei-Monats-Hoch von 79,27 Dollar je Barrel. Das US-Öl WTI verteuerte sich zeitweise um zwei Prozent auf 71,22 Dollar.

Ein Grund für die aktuelle Rally ist der Wirbelsturm Gordon, der auf die Golfküste der USA zuhält. Mehrere Bohrinseln im Golf von Mexiko wurden deswegen bereits evakuiert. Zugleich gingen die iranischen Öl-Exporte wegen der US-Sanktionen gegen das Land zurück, betonte Michael Dei-Michei, Chef-Analyst der Beratungsfirma JBC Energy.

Auch in den krisengebeutelten Staaten Lybien und Venezuela komme es immer wieder zu Ausfällen. Da zudem die US-Firmen der Versuchung einer weiteren Ausweitung ihrer Fördermengen widerstünden, sagten die Experten der Barclays Bank einen baldigen Anstieg des Brent-Preises auf 80 Dollar voraus.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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