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Öl Hohe Zahl an Corona-Neuinfektionen belasten Ölpreise

Investoren zeigen sich besorgt über die jüngste Zuspitzung der Corona-Pandemie in den USA. Das könnte die wirtschaftliche Erholung bremsen.

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Brent & Co.: Preis für Nordsee-Rohöl auf Höchststand seit September Quelle: dpa

Die Ölpreise haben am Freitag ihre leichten Verluste vom Vortag ausgeweitet. Am Markt wird auf die Sorge verwiesen, dass sich die Konjunkturerholung in den USA angesichts der anhaltenden Coronakrise abschwächen könnte. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 43,20 US-Dollar. Das waren 17 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um neun Cent auf 40,66 Dollar.

Investoren zeigten sich besorgt über die jüngste Zuspitzung der Corona-Pandemie in den USA mit einer vergleichsweise hohen Zahl von Neuinfektionen. Die Entwicklung könnte die angelaufene Erholung der größten Volkswirtschaft bremsen, worauf zuletzt enttäuschende Daten vom US-Arbeitsmarkt hindeuten.

Am Donnerstag war bekannt geworden, dass die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche überraschend hoch ausgefallen war.

Im Verlauf der Woche hatte auch die Förderpolitik der in der Opec plus zusammengefassten Ölstaaten die Ölpreise belastet. In der Opec plus haben sich Mitglieder des Kartells mit anderen Ölstaaten, darunter Russland, zusammengeschlossen.

Am Mittwoch war bekannt geworden, dass eine vereinbarte Kürzung der Fördermenge teilweise zurückgenommen wird. Damit werden die Staaten der Opec plus ab August wieder mehr Rohöl auf den Markt bringen.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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