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Öl Konflikt zwischen den USA und China stoppt Ölpreis-Erholung

Der Streit zwischen den USA und China könnte auch die Erholung der Weltwirtschaft belasten. Das würde die Nachfrage nach Rohöl dämpfen.

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Brent & Co.: Preis für Nordsee-Rohöl auf Höchststand seit September Quelle: dpa

Die Ölpreise haben sich am Dienstag zunächst nur wenig bewegt. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 43,47 US-Dollar. Das waren sechs Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um sechs Cent auf 41,54 Dollar.

Marktbeobachter sprachen von einem impulsarmen Handel am Ölmarkt. Im weiteren Handelsverlauf dürfte die Entwicklung der Ölreserven in den USA wieder etwas stärker in den Fokus rücken. Am Abend werden Daten des Interessenverbands American Petroleum Institute (API) zur Entwicklung der Lagerbestände erwartet, bevor die offiziellen Lagerdaten der US-Regierung am Mittwoch veröffentlicht werden.

Tendenziell belastet werden die Ölpreise derzeit durch den Konflikt zwischen den USA und China, der sich zuletzt wieder verschärfte. Der Streit zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt könnte auch die Erholung der Weltwirtschaft belasten und damit die Nachfrage nach Rohöl dämpfen. Zudem bewegt sich die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus weltweit auf einem hohen Niveau.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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