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Öl Konjunktursorgen lasten auch auf den Ölpreisen

Am Ölmarkt herrscht Sorge vor geringerer Nachfrage angesichts der sich eintrübenden Konjunktur. Die Preise der wichtigsten Sorten geben nach.

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Brent & Co.: Preis für Nordsee-Rohöl auf Höchststand seit September Quelle: dpa

Singapur Die Ölpreise sind kurz vor dem Wochenende gefallen. Am Markt wurde als Begründung auf jüngste Konjunktursorgen verwiesen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Freitagmorgen 65,93 US-Dollar. Das waren 37 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 30 Cent auf 56,36 Dollar.

Am Ölmarkt sind die Sorgen vor einem weiteren Abflauen der Weltwirtschaft und damit vor einer niedrigeren Nachfrage nach Rohöl gestiegen. Zuletzt hatte die Europäische Zentralbank (EZB) am Donnerstag ihre Konjunkturprognose für die Eurozone kräftig gesenkt. Zuvor hatte die politische Führung in China für das laufende Jahr das schwächste Wirtschaftswachstum seit fast drei Jahrzehnten erwartet.

Außerdem hatte die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) ebenfalls im Verlauf der Woche ihre Konjunkturprognosen für führende Industriestaaten spürbar nach unten geschraubt.

Im weiteren Handelsverlauf dürfte die Fördermenge in den USA wieder stärker in den Fokus am Ölmarkt rücken. Am Abend stehen neue Daten zur Anzahl der Bohrlöcher in den USA auf dem Programm. In der vergangenen Woche hatte die amerikanische Fördermenge ein neues Rekordhoch bei 12,1 Millionen Barrel pro Tag erreicht.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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