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Öl Neue Virussorgen belasten die Ölpreise

Mit der neuen Corona-Variante steigt die Gefahr, dass wirtschaftliche Aktivitäten wieder verstärkt eingeschränkt werden und so die Öl-Nachfrage sinkt.

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Brent & Co.: Preis für Nordsee-Rohöl auf Höchststand seit September Quelle: dpa

Angesichts wieder gestiegener wirtschaftlicher Unsicherheiten sind die Ölpreise zu Wochenbeginn unter Druck geraten. Ein Barrel (159 Liter) der Nordsee-Sorte Brent kostete am Montagmorgen 50,82 US-Dollar. Das waren 1,44 Dollar weniger als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 1,35 Dollar auf 47,75 Dollar. Am Freitag hatten die Ölpreise noch den höchsten Stand seit März erreicht.

Börsianer verwiesen vor allem auf die neue Variante des Coronavirus, die sich derzeit rasch im Südosten Englands ausbreitet. Das Land stehe vor einer enormen Herausforderung, sagte Gesundheitsminister Matt Hancock dem Sender Sky News. Nach ersten Erkenntnissen britischer Wissenschaftler ist die kürzlich entdeckte Variante um bis zu 70 Prozent ansteckender als die bisher bekannte Form. Vor diesem Hintergrund steigt den Händlern zufolge die Gefahr, dass die wirtschaftlichen Aktivitäten wieder verstärkt eingeschränkt werden könnten und damit die Nachfrage nach Rohöl sinkt.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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