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Öl Ölpreis etwas gestiegen

Für einen Barrel werden heute 13 Cent mehr als am Vortag veranschlagt. Problematisch ist allerdings weiterhin die baldige Angebotsknappheit.

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Seitdem das Energieministerium einen Rückgang der Rohölvorräte gemeldet hatte, sind die Preise um einen Dollar gestiegen. Quelle: dpa

Frankfurt, Singapur Die Ölpreise haben am Donnerstag leicht zugelegt. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Oktober 77,27 US-Dollar. Das waren 13 Cent mehr als am Mittwoch. Der Preis für amerikanisches Rohöl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 13 Cent auf 69,64 Dollar.

Tags zuvor hatten die Rohölpreise mit Aufschlägen auf die Bekanntgabe der wöchentlichen Lagerdaten aus den USA reagiert. Nachdem das Energieministerium einen deutlichen Rückgang der amerikanischen Rohölvorräte gemeldet hatte, legten sie um gut einen Dollar zu. Sinkende Vorräte können auf eine steigende Nachfrage oder ein fallendes Angebot hindeuten.

Die rückläufigen Rohölbestände der USA treffen auf einen Markt, der ohnehin mit baldigen Angebotsknappheiten rechnet. Darauf deuten Termingeschäfte für den November hin, wenn Wirtschaftssanktionen der USA gegen das Opec-Land Iran in Kraft treten. Es geht um ein faktisches Öl-Embargo gegenüber Teheran. Andere Opec-Staaten haben angekündigt, den erwarteten Angebotsausfall ausgleichen zu wollen.

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