Öl Ölpreis hält sich nahe dem Dreijahreshoch

Die Rohölpreise erleben seit der letzten Woche einen Höhenflug. Auch am Montagmorgen können die dreijährigen Höchststände gehalten werden. Unter anderem sorgt eine robuste Weltkonjunktur für die solide Erdölnachfrage.

Die Nordseesorte Brent gilt neben der US-Sorte WTI als Referenzwert für die Ölpreise. Quelle: dpa

Frankfurt/Singapur Die Ölpreise haben sich am Montag in der Nähe ihrer in der Vorwoche erreichten dreijährigen Höchststände gehalten. Am Morgen kostete ein Barrel (je 159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März 69,95 US-Dollar. Das waren acht Cent mehr als am Freitag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Februar stieg ebenfalls leicht um 17 Cent auf 64,47 Dollar.

Die am vergangenen Donnerstag erreichten Dreijahreshochs liegen nicht weit von den aktuellen Notierungen entfernt. Gründe für den Höhenflug der Rohölpreise sind sowohl auf der Angebots- als auch der Nachfrageseite zu finden. So begrenzt das Ölkartell Opec das zuvor reichliche Angebot durch eine Fördergrenze, die laut Vereinbarung mit anderen großen Förderern wie Russland bis Ende 2018 gelten soll.

Auf der Nachfrageseite sorgt die robuste Weltkonjunktur für eine solide Erdölnachfrage. Als Abwärtsrisiko für die Preise gilt am Ölmarkt jedoch die steigende Ölproduktion der Vereinigten Staaten, die Expertenmeinungen zufolge bald 10 Millionen Fass pro Tag erreichen wird.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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