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Öl Ölpreise auf höchstem Stand seit rund drei Wochen

Erdöl kostet soviel wie seit drei Wochen nicht. Ein Barrel der Sorte Brent verteuerte sich um bis zu 1,6 Prozent auf 73,40 Dollar.

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Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 73,40 US-Dollar. Quelle: dpa

Frankfurt Die von der Opec in Aussicht gestellte Verringerung der Erdölbestände hat die Ölpreise am Montag in die Höhe getrieben. Hinzu kamen die Spannungen zwischen den USA und dem Iran. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent verteuerte sich um bis zu 1,6 Prozent auf 73,40 Dollar und damit den höchsten Stand seit dreieinhalb Wochen. US-Leichtöl WTI kostete mit 63,81 Dollar zeitweise so viel wie seit drei Wochen nicht mehr.

Die Organisation erdölexportierender Länder (Opec) und ihre Verbündeten wollen nach Angaben aus Saudi-Arabien Erdölbestände behutsam verringern. Die Opec, Russland und andere Staaten hatten verabredet, in der ersten Hälfte dieses Jahres die Ölförderung insgesamt um 1,2 Millionen Fass pro Tag zu drosseln, um die Preisschwäche bei Öl zu stoppen.

Für Unruhe am Ölmarkt sorgte auch die Drohung von US-Präsident Donald Trump, den Iran zu zerstören, nachdem im Regierungs- und Diplomatenviertel der irakischen Hauptstadt Bagdad eine Rakete eingeschlagen war. Die wachsenden Spannungen Verhältnis zwischen den USA und dem Iran hatten Befürchtungen ausgelöst, es könnte ein Krieg am Golf bevorstehen. Dies schürte die Furcht vor Produktions- und Lieferausfällen in der ölreichen Region.

Mehr: Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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