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Öl Ölpreise bewegen sich kaum

Die Furcht vor einer Eskalation im Handelsstreit und die Aussicht auf US-Sanktionen gegen Iran halten die Ölpreise am Montag weitgehend konstant.

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Die Preise der Sorten Brent und West Texas Intermediate (WTI) bewegten sich bis Montagmorgen nur minimal. Quelle: dpa

Frankfurt/Singapur Die Ölpreise haben sich am Montag im frühen Handel kaum verändert. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im November 77,98 US-Dollar. Das waren 11 Cent weniger als am Freitag. Der Preis für amerikanisches Rohöl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Oktober-Lieferung fiel um 12 Cent auf 68,87 Dollar.

Nach oben werden die Rohölpreise weiter begrenzt durch die Furcht vor einer weiteren Eskalation des Handelsstreits zwischen den USA und China. Laut Presseberichten könnte die US-Regierung trotz eines Gesprächsangebots neue Zölle auf chinesische Waren einführen. Im Fall einer Eskalation werden wirtschaftlicher Schaden und eine rückläufige Erdöl-Nachfrage befürchtet.

Nach unten werden die Ölpreise begrenzt durch die Aussicht auf weitere Sanktionen der USA gegen Iran. Diese sollen zwar erst Anfang November in Kraft treten, die Rohölexporte des Opec-Landes sinken aber schon. Saudi-Arabien und Russland wollen den Angebotsausfall ausgleichen. Es ist aber unklar, ob dies gelingt – zumal weitere Ausfälle etwa aus dem Krisenland Venezuela das Angebot zusätzlich verknappen.

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