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Öl Ölpreise bleiben stabil – Nachfrage- und Angebotssorgen am Ölmarkt

Die Erholung der Ölpreise bleibt fragil. Die angespannte Lage in der Coronakrise in den USA und die Spannungen zwischen den USA und China bergen Risiken.

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Brent & Co.: Preis für Nordsee-Rohöl auf Höchststand seit September Quelle: dpa

Die Ölpreise haben sich am Freitag im frühen Handel so gut wie nicht von der Stelle bewegt. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 43,41 US-Dollar. Das waren zehn Cent mehr als am Donnerstag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg ebenfalls leicht auf 41,12 Dollar.

In dieser Woche waren die Ölpreise auf den höchsten Stand seit März gestiegen. Sie haben sich damit ein gutes Stück von ihrem drastischen Einbruch in der Coronakrise erholt. Allerdings bleibt die Erholung fragil. Große Risiken für die Ölnachfrage sind die angespannte Corona-Lage in den USA und anderen großen Volkswirtschaften sowie die politischen Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und China.

Auf der Angebotsseite sorgen sich einige Beobachter, ob die für August beschlossene Fördererhöhung durch große Produzenten nicht zu früh kommt. Das Ölkartell Opec und verbündete Länder wie Russland begrenzen zwar weiterhin ihre Förderung.

Allerdings wollen sie die Deckelung vom kommenden Monat an etwas lockern. Die Produktionsbegrenzung war eine Reaktion auf den Nachfrageeinbruch in der Coronakrise.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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