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Öl Ölpreise erholen sich etwas von starken Vortagesverlusten

Zur Wochenmitte hat eine vorsichtige Entspannung der Iran-Krise einen starken Einbruch am Ölmarkt ausgelöst. Am Donnerstag geht es wieder aufwärts.

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Brent & Co.: Preis für Nordsee-Rohöl auf Höchststand seit September Quelle: dpa

Die Ölpreise sind am Donnerstag leicht gestiegen und haben damit die starken Verluste vom Vortag vorerst gestoppt. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 65,77 US-Dollar. Das sind 33 Cent mehr als am Vorabend. Der Preis für US-Rohöl der Sorte WTI stieg um 30 Cent auf 59,91 Dollar.

Zur Wochenmitte hatte eine vorsichtige Entspannung der Iran-Krise einen starken Preiseinbruch am Ölmarkt ausgelöst. Die Ölpreise waren jeweils um mehrere Dollar gefallen, nachdem US-Präsident Donald Trump im Konflikt mit dem Iran moderatere Töne angeschlagen hatte. Zuletzt hatte sich auch US-Vize-Präsident Mike Pence geäußert und gesagt, dass der Iran im Konflikt mit den USA auf Deeskalation setze.

Mittlerweile liegen der US-Ölpreis und der Preis für Nordsee-Öl wieder jeweils auf dem Niveau, das sie vor der gezielten Tötung eines ranghohen iranischen Generals durch das US-Militär in der vergangenen Woche hatten. Der amerikanische Raketenangriff hatte die Furcht vor einem Krieg in der ölreichen Region am Persischen Golf geschürt und Turbulenzen an den Finanzmärkten ausgelöst. Die Ölpreise waren zeitweise auf mehrmonatige Höchststände gestiegen.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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