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Öl Ölpreise fallen wieder – US-Notenbank schlägt auf die Stimmung

Der Preisanstieg hatte ein jähes Ende. Zum Handelsbeginn sind die Ölpreise wieder gefallen. Der starke US-Dollar setzt den Markt unter Druck.

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Brent & Co.: Preis für Nordsee-Rohöl auf Höchststand seit September Quelle: dpa

Singapur Die Ölpreise sind am Donnerstag im frühen Handel wieder gefallen. Ein Preisanstieg am Mittwoch erwies sich damit als nicht dauerhaft. Am Donnerstagmorgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 56,48 US-Dollar. Das waren 76 Cent weniger als am Mittwoch. Der Preis für amerikanisches Rohöl der Sorte (WTI) fiel um 96 Cent auf 47,21 Dollar.

Am Markt wurde der neuerliche Druck auf die Rohölpreise unter anderem mit dem stärkeren US-Dollar begründet. Dieser verteuerte den in der US-Währung gehandelten Rohstoff aus Sicht von Nachfragern außerhalb des Dollarraums. Entsprechend geht die Nachfrage von dort meist zurück.

Auslöser der Dollargewinne war die Zinsentscheidung der US-Notenbank Federal Reserve vom Mittwochabend. Die Fed hatte nicht nur ihren Leitzins zum wiederholten Male angehoben. Auch zeigte sie sich zuversichtlicher für das kommende Jahr, als dies so mancher Anleger erwartet hatte. Marktteilnehmer nannten die Gefahr, dass die Fed es mit ihrem Straffungskurs übertreiben und die amerikanische Konjunktur sowie die US-Ölnachfrage abwürgen könnte.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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