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Öl Ölpreise finden keine Richtung – Preiskrieg belastet die Märkte

Angekündigte Konjunkturhilfen stützen die Ölpreise, Ankündigungen auf eine Ausweitung der Fördermengen bringen sie unter Druck. Das Fass Brent-Öl kostet gut 37 Dollar.

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Brent & Co.: Preis für Nordsee-Rohöl auf Höchststand seit September Quelle: dpa

Nach einem der heftigsten Einbrüche in der Geschichte des Ölmarkts zum Wochenauftakt bleibt die Lage am Ölmarkt angespannt. Die Preise für den wichtigen Rohstoff gehen am Mittwoch im frühen Handel auf Berg- und Talfahrt. Zunächst setzte sich Kurserholung fort, dann aber gaben die Preise für ein Barrel (159 Liter) erneut nach. Die Nordseesorte Brent liegt am Morgen bei 37,12 Dollar, der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI bei 34,10 Dollar – leicht niedriger als zuvor.

Einerseits profitierten die Preise von erwarteten Konjunkturprogrammen von Regierungen. Vor allem die von der US-Regierung angekündigten Maßnahmen könnten eine Stabilisierung der Konjunktur und damit auch der Rohölnachfrage liefern. Die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus droht die Konjunktur weltweit zu belasten.

Der anhaltende Preiskrieg zwischen Russland und Saudi-Arabien verhindert allerdings eine nachhaltige Erholung der Preise. So kündigte der staatliche Ölkonzern Saudi Aramco an, dass es seine nachhaltige maximale Ölförderkapazität auf 13 Millionen Barrel pro Tag steigern will. Bisher hatte sie bei zwölf Millionen Barrel gelegen.

Die Ausweitung der Kapazität soll so rasch wie möglich erfolgen. Im Februar hatte Saudi-Arabien tatsächlich etwa 9,7 Millionen Barrel je Tag gefördert.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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