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Öl Ölpreise geben etwas nach

Die Aussicht auf ein schwächeres Wirtschaftswachstum in China belastet die Ölpreise. Die Opec kürzt seit Jahresbeginn die Öl-Fördermenge, was dem Negativtrend entgegenwirkt.

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Brent & Co.: Preis für Nordsee-Rohöl auf Höchststand seit September Quelle: dpa

Singapur Die Ölpreise sind am Dienstag leicht gesunken. Die Aussicht auf ein schwächeres Wirtschaftswachstum in China habe am Morgen etwas belastet, hieß es von Marktbeobachtern. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete zuletzt 65,41 US-Dollar. Das waren 26 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 23 Cent auf 56,36 Dollar.

Chinas politische Führung rechnet in diesem Jahr mit einem Wirtschaftswachstum in einer Spanne zwischen 6,0 und 6,5 Prozent. Mit dieser Prognose wird in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt das schwächste Wachstum seit fast drei Jahrzehnten erwartet. Im vergangenen Jahr war die Wirtschaftsleistung noch um 6,6 Prozent gewachsen. Am Ölmarkt wird mit dem Abflauen der Konjunktur in China auch ein Rückgang der Nachfrage nach Rohöl befürchtet.

Seit Beginn des Jahres kürzt die Organisation erdölexportierender Länder (Opec) die Fördermenge. Dies stützt weiterhin die Ölpreise. Unter anderem hat die Kürzung dazu geführt, dass der Preis für US-Öl seit Anfang Januar um etwa 25 Prozent gestiegen ist.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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