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Öl Ölpreise geben etwas nach

Neue Lagerdaten lösen wieder Druck auf die Rohölpreise aus. Hinzu kommen die Krise in Libyen und der wirtschaftliche Niedergang Venezuelas.

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Das knappe Angebot hatte die Rohölpreise am Mittwoch auf neue fünfmonatige Höchststände steigen lassen. Quelle: dpa

Singapur Die Ölpreise sind am Donnerstag etwas gefallen. Im frühen Handel kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 71,44 US-Dollar. Das waren 29 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 32 Cent auf 64,29 Dollar.

Druck auf die Rohölpreise lösten neue Lagerdaten aus. Nach Angaben des US-Energieministeriums vom Mittwochnachmittag sind die Rohölvorräte der USA in der vergangenen Woche kräftig auf den höchsten Stand seit Ende 2017 gestiegen. Das höhere Angebot in den USA steht im Gegensatz zu der knappen Versorgung des Ölmarkts durch das Erdölkartell Opec.

Hinzu kommen zahlreiche Risiken auf der Angebotsseite wie die Krise im ölreichen Libyen oder der wirtschaftliche Niedergang Venezuelas. Das insgesamt knappe Angebot hatte die Rohölpreise am Mittwoch auf neue fünfmonatige Höchststände steigen lassen.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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