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Öl Ölpreise geben leicht nach

Der Auftrieb der Ölpreise entspannt sich am Freitag ein wenig. Die Markt befürchtet ein Ende des Atomabkommens mit dem Iran.

Donald Trump attackiert Opec wegen steigendem Ölpreis Quelle: dpa

Frankfurt/SingapurDie Ölpreise haben am Freitag von hohem Niveau aus leicht nachgegeben. Händler nannten den etwas festeren US-Dollar als Belastung. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juni kostete im frühen Handel 74,52 US-Dollar. Das waren 22 Cent weniger als am Donnerstag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 18 Cent auf 68,01 Dollar.

Nach wie vor wird der Ölmarkt von Befürchtungen in Atem gehalten, die USA könnten aus dem Atomabkommen mit dem Iran aussteigen. Eine Entscheidung darüber scheint jedoch noch nicht gefällt worden zu sein. Entsprechend äußerte sich zuletzt US-Verteidigungsminister James Mattis.

Neue Sorgen hatte Frankreichs Premierminister Emmanuel Macron ausgelöst, als er diese Woche prognostizierte, US-Präsident Donald Trump werde das Abkommen vermutlich aufkündigen.

Iran ist einer der größten Produzenten im Rohölkartell Opec. Sollten die USA tatsächlich aus dem Atomabkommen mit dem Land aussteigen, dürften einstige Wirtschaftssanktionen wiederaufleben und die Rohölausfuhr des Iran erheblich verringern. Dies käme zu einem Zeitpunkt, zu dem das weltweite Ölangebot ohnehin geringer ausfällt als in den vergangenen Jahren.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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