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Öl Ölpreise geben leicht nach

Sorgen um die Konjunktur und ein Anstieg der Ölreserven in den USA lasten auf den Ölpreisen. Doch im Vergleich fällt das Minus moderat aus.

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Brent & Co.: Preis für Nordsee-Rohöl auf Höchststand seit September Quelle: dpa

Frankfurt Nach den deutlichen Verlusten vom Vortag haben die Ölpreise am Donnerstag nur leicht nachgegeben. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 59,30 US-Dollar. Das waren 19 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 14 Cent auf 55,09 Dollar.

Am Mittwochnachmittag hatte ein überraschender Anstieg der Ölreserven in den USA die Preise stark belastet. Beide Ölpreise waren in kurzer Zeit jeweils mehr als zwei Dollar abgerutscht. In der vergangenen Woche waren die Lagerbestände laut Daten des US-Energieministeriums vom Mittwoch um 1,6 Millionen Barrel auf 440,5 Millionen Barrel gestiegen. Analysten hatten hingegen einen Rückgang um 2,5 Millionen Barrel erwartet. Steigende Vorräte können ein Hinweis auf ein hohes Angebot oder eine geringe Nachfrage sein, was die Ölpreise in der Regel belastet.

Am Markt werden die sinkenden Ölpreise aber auch mit der Sorge vor einem weiteren konjunkturellen Abschwung in wichtigen Industriestaaten erklärt, der für einen Rückgang der weltweiten Nachfrage nach Rohöl sorgen könnte. Darüber hinaus hatten schwache Konjunkturdaten aus China und Deutschland die Finanzmärkte beunruhigt und eine breitangelegte Flucht in sichere Anlagehäfen ausgelöst. Um riskante Anlageformen wie zum Beispiel Rohöl wurden hingegen ein Bogen gemacht.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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