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Öl Ölpreise geben nach – Aussicht auf steigende US-Reserven belastet

Die amerikanischen Lagerbestände könnten den stärksten Zuwachs seit Ende April verzeichnen. Das drückt die Preise nach unten – um bis zu 66 Cent.

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Brent & Co.: Preis für Nordsee-Rohöl auf Höchststand seit September Quelle: dpa

Die Aussicht auf steigende Ölreserven in den USA hat die Ölpreise am Mittwoch belastet. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 40,63 Dollar. Das waren 55 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 66 Cent auf 38,28 Dollar.

Am Dienstagabend war bekannt geworden, dass der Interessenverband American Petroleum Institute (API) in der vergangenen Woche einen Anstieg der amerikanischen Lagerbestände an Rohöl um 8,42 Millionen Barrel verzeichnet hatte. Sollte der Anstieg am Nachmittag durch die offiziellen Lagerdaten der US-Regierung bestätigt werden, wäre es der stärkste Zuwachs der Reserven seit Ende April.

Wegen der wirtschaftlichen Folgen harter Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie war es im April zu einem drastischen Einbruch der Nachfrage und einem starken Anstieg der Lagerbestände gekommen. Zuletzt hatte sich die Nachfrage aber wieder ein Stück weit verbessert. Im Verlauf des Mai waren die amerikanischen Ölreserven mehrfach gesunken.

Mehr: Der Ölriese wird von Coronakrise und Ölpreisverfall getroffen. Vorstandschef Bernard Looney kündigt nun an, rund jeden siebten Job abzubauen.

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