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Öl Ölpreise geben nach

Der Anstieg der Ölpreise ist erst einmal vorbei. Für neue Impulse dürften am Nachmittag Daten zur Fördermenge der USA sorgen.

Ölpreise steigen wegen Atomstreit wieder. Quelle: dpa

Frankfurt/SingapurDie Ölpreise haben ihren Höhenflug am Mittwoch vorerst nicht fortgesetzt. Am Morgen ging es mit den Notierungen nach unten. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent mit Lieferung im Juli kostete zuletzt 79,02 US-Dollar. Das waren 55 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 32 Cent auf 71,88 Dollar.

Marktbeobachter sprachen von einer Gegenbewegung, nachdem der US-Ölpreis am Vortag noch bei 72,83 Dollar den höchsten Stand seit November 2014 erreicht hatte. Der Brent-Preis war zeitgleich bis auf 80,49 Dollar gestiegen und hatte damit ein neues Hoch seit Ende 2014 nur knapp verfehlt.

Zuletzt hatten neue Sanktionen der USA gegen das wichtige Förderland Venezuela den Ölpreisen Auftrieb verliehen. Den Preisrückgang am Morgen erklärten Händler auch mit einem etwas stärkeren US-Dollar. Der verteuert Rohöl in Ländern außerhalb des Dollarraums und bremst somit die Nachfrage nach dem Rohstoff. Am Nachmittag dürften neue Daten zu den US-Ölreserven und zur Fördermenge in den USA für neue Impulse am Ölmarkt sorgen.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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