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Öl Ölpreise geben wegen Virus-Krise deutlich nach

Das neuartige Coronavirus hält die Finanzmärkte weiter in Atem. Die fallenden Rohölpreise setzen wiederum das Ölkartell Opec unter Druck.

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Brent & Co.: Preis für Nordsee-Rohöl auf Höchststand seit September Quelle: dpa

Die Ölpreise sind am Montag wegen der Sorgen wegen der internationalen Verbreitung des Coronavirus gefallen. Sowohl europäisches als auch amerikanisches Rohöl geriet deutlich unter Druck. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 57,13 US-Dollar. Das waren 1,37 Dollar weniger als am Freitag. Der Preis für amerikanisches Rohöl der Sorte WTI fiel um 1,16 Dollar auf 52,22 Dollar.

Das neuartige Coronavirus hält die Finanzmärkte weiter in Atem. An den Rohstoffmärkten sorgte zum Wochenstart vor allem die zunehmende Ausbreitung des Covid-19 genannten Virus für Nachfragesorgen. Aufsehen erregten zuletzt vor allem steigende Infektionszahlen in Südkorea und Italien. Damit einher geht die Befürchtung einer schwächeren Weltwirtschaft mit sinkendem Erdölverbrauch.

Die fallenden Rohölpreise setzen wiederum das Ölkartell Opec unter Druck. Bisher waren die Erdölpreise im Februar gestiegen, nachdem sie seit Jahresbeginn wegen der Virus-Krise in China deutlich gefallen waren. Die Opec-Staaten treffen sich Anfang März mit anderen großen Ölproduzenten, um über ihre Förderpolitik zu beraten. Eine zusätzliche Verringerung der bereits gedeckelten Förderung gilt als Option.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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