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Öl Ölpreise geben weiter nach

Viele Industrieländer kämpfen weiterhin mit hohen Infektionszahlen. Die Ölpreise geben weiter nach. US-Öl fällt zeitweise deutlich unter 40 Dollar.

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Brent & Co.: Preis für Nordsee-Rohöl auf Höchststand seit September Quelle: dpa

Die Ölpreise haben am Montag an die zum Teil starken Verluste der Vorwoche angeknüpft. Der Preis für US-Öl fiel in der Nacht zum Montag zeitweise bis auf 38,55 US-Dollar für ein Barrel und damit auf den tiefsten Stand seit Ende Juni. Marktbeobachter verwiesen darauf, dass Saudi-Arabien als einer der wichtigsten Ölförderer den Preis für Rohöl mit Lieferung im Oktober gesenkt habe. Außerdem kämpfen viele Industriestaaten mit hohen Infektionszahlen in der Coronakrise.

Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 42,16 US-Dollar. Das waren 50 Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) konnte sich nach dem Tief in der Nacht wieder etwas erholen und kostete zuletzt 39,22 Dollar, im Vergleich zu Freitag immer noch ein Preisrückgang um 55 Cent.

Darüber hinaus hat sich die Entwicklung der aktiven Bohrlöcher in den USA weiter stabilisiert. Am Freitagabend hatte die Ausrüsterfirma Baker Hughes gemeldet, dass die Zahl der amerikanischen Bohranlagen in der vergangenen Woche leicht auf 181 gestiegen sei, nach 180 in der Woche zuvor. Mitte August war die Zahl der aktiven Bohrlöcher zeitweise bis auf 172 gefallen.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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