WiWo App 1 Monat für nur 0,99 €
Anzeigen

Öl Ölpreise geben weiter nach

Die Ölmärkte können bislang noch nicht vom „Helikoptergeld“ der US-Märkte profitieren. Sie notieren erneut deutlich tiefer als am Vortag.

  • Artikel teilen per:
  • Artikel teilen per:
Brent & Co.: Preis für Nordsee-Rohöl auf Höchststand seit September Quelle: dpa

Die immer strikteren Reisebeschränkungen zur Eindämmung des Coronavirus setzen den Öl-Preis weiter unter Druck. Ein Fass der Nordseesorte Brent verbilligte sich um 1,5 Prozent auf 28,30 Dollar, US-Leichtöl WTI gab 1,7 Prozent auf 26,48 Dollar nach. Damit haben die Öl-Preise in dieser Woche bereits 17 Prozent nachgegeben.

Die Ölpreise konnten damit vorerst nicht von drastischen Maßnahmen der US-Regierung zur Eindämmung der Folgen der Coronakrise profitieren. Als Teil eines billionenschweren Hilfspakets sollen in den USA auch Konsumschecks an die Bürger verteilt werden, eine Maßnahme, die als „Helikoptergeld“ bezeichnet wird. Insgesamt will die Regierung in Washington nach Angaben des Finanzministers Steven Mnuchin rund eine Billion US-Dollar (900 Milliarden Euro) in die größte Volkswirtschaft der Welt pumpen.

Seit Anfang März werden die Ölpreise durch die Sorge vor den wirtschaftlichen Folgen der Viruskrise und durch einen Preiskrieg der führender Ölstaaten Saudi-Arabien und Russland stark belastet. Seit Beginn des Monats hat sich das für Europa wichtige Rohöl aus der Nordsee um etwa 45 Prozent verbilligt.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

© Handelsblatt GmbH – Alle Rechte vorbehalten. Nutzungsrechte erwerben?
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%