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Öl Ölpreise halten sich auf hohem Niveau

Sorge vor Sturmschäden durch Hurrikan „Laura“ stützt die Ölpreise. Außerdem melden die USA einen unerwartet starken Rückgang der Lagerbestände.

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Brent & Co.: Preis für Nordsee-Rohöl auf Höchststand seit September Quelle: dpa

Die Ölpreise haben sich am Donnerstag wenig bewegt und sich wie bereits am Vortag in einer engen Handelsspanne gehalten. Sie verharrten damit auf einem hohen Niveau, während ein tropischer Wirbelsturm Anlagen der Ölindustrie an der Südküste der USA bedroht. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 45,79 US-Dollar. Das waren 15 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um zwei Cent auf 43,41 Dollar.

Nach wie vor stützte die Sorge vor Sturmschäden an wichtigen Ölanlagen die Ölpreise. Der Preis für US-Öl hielt sich nur knapp unter dem höchsten Stand seit April. Zuletzt warnten US-Behörden in außergewöhnlich scharfen Worten, dass der Hurrikan „Laura“ erhebliche Zerstörungen bis tief ins Landesinnere zur Folge haben könnte.

Gestützt wurden die Ölpreise auch durch die jüngste Entwicklung der Ölreserven in den USA. Am Mittwoch hatte die US-Regierung einen unerwartet starken Rückgang der Lagerbestände gemeldet. Demnach waren die Reserven in der vergangenen Woche um 4,7 Millionen Barrel auf 507,8 Millionen Barrel gesunken. Analysten hatten nur mit einem Rückgang um 2,5 Millionen Barrel gerechnet.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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