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Öl Ölpreise halten sich bei Dreimonatshoch

Am Donnerstag waren die Erdölpreise auf den höchsten Stand seit drei Monaten gestiegen. Am Freitagmorgen notierten in der Nähe dieses Standes.

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Brent & Co.: Preis für Nordsee-Rohöl auf Höchststand seit September Quelle: dpa

Die Ölpreise haben am Freitag in der Nähe ihrer dreimonatigen Höchststände notiert. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 66,65 US-Dollar. Das waren elf Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel dagegen leicht auf 61,16 Dollar.

Am Donnerstag waren die Erdölpreise jeweils auf dreimonatige Höchststände gestiegen. Am Markt werden zwei Hauptgründe für die Preisaufschläge in den vergangenen Wochen genannt. Zum einen wird auf das Teilabkommen im amerikanisch-chinesischen Handelsstreit verwiesen. Das Abkommen ist zwar noch nicht unterzeichnet worden. Die Einigung hat aber merklich zur Deeskalation zwischen den beiden großen Wirtschaftsnationen beigetragen.

Zum anderen werden die steigenden Rohölpreise mit der neuerlichen Produktionskürzungen durch das Ölkartell Opec begründet. Zusammen mit weiteren großen Fördernationen wie Russland hatte die Opec vor einigen Wochen beschlossen, bereits bestehende Kürzungen zu verschärfen. Fachleute sind allerdings skeptisch, ob der Schritt ausreicht, um das steigende Angebot insbesondere aus den USA auszugleichen.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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