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Öl Ölpreise kaum verändert

Der Rückgang der Rohöl-Lagerbestände in den USA stützt die Ölpreise. Ein Barrel der Nordseesorte Brent verteuert sich geringfügig auf 71,68 US-Dollar.

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Die Rohölpreise werden von dem Rückgang der US-Lagerbestände gestützt. Quelle: dpa

Singapur Die Ölpreise haben sich am Donnerstag nur wenig verändert. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 71,68 US-Dollar. Das waren sechs Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg ebenfalls geringfügig um vier Cent auf 63,80 Dollar.

Gestützt wurden die Ölpreise durch die jüngste Entwicklung der Ölreserven in den USA. Am Vortag hatte die US-Regierung einen Rückgang der Lagerbestände an Rohöl gemeldet. Der Markt hatte hingegen einen Anstieg erwartet. Sinkende Ölreserven können ein Hinweis auf eine höhere Nachfrage oder ein geringeres Angebot sein und stützen in der Regel die Ölpreise.

Allerdings bleibt die Fördermenge an Rohöl in den USA weiter auf hohem Niveau. Wie die Regierung in Washington weiter mitgeteilt hatte, lag die Ölproduktion in der vergangenen Woche bei durchschnittlich 12,1 Millionen Barrel pro Tag und damit nur knapp unter dem zuvor erreichten Rekordhoch von 12,2 Millionen Barrel pro Tag.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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